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Begriff des Erbbaurechts

Der Begriff des Erbbaurechts wird in § 1 Abs. 1 ErbbauRG wie folgt definiert:

"Ein Grundstück kann in der Weise belastet werden, daß demjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, das veräußerliche und vererbliche Recht zusteht, auf oder unter der Oberfläche des Grundstücks
ein Bauwerk zu haben (Erbbaurecht)."

Eingeführt wurde das Erbbaurecht im Jahre 1919. Es sollte minderbemittelten Schichten die Möglichkeit eröffnen, sich eigenen Wohnraum zu schaffen. Bis heute hat das Institut seine Daseinsberechtigung, da sowohl kommunale als auch kirchliche Träger Erbbaurechte aus sozialen Zwecken zu günstigen Konditionen ausgeben (siehe Winkler, Das Erbbaurecht, NJW 1992, 2514-2524, 2514).



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